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Das große Ziel

Gabi Schmitt

Der Sinn des Lebens und die Wichtigkeit von Zielen

Ich bin immer wieder verblüfft, wie viele Menschen kein großes Lebensziel vor Augen haben. „Immer so weiter machen“ oder „früh in Rente gehen“ sind doch keine wirklich erstrebenswerten Ziele, für die man brennt und für die man sich einsetzt. Nur wenn man ein Ziel hat, dann weiß man doch, wo man hin will. Das Ziel gibt nicht den exakten Weg an, aber die Richtung, in die es gehen soll. Und das ist wichtig, damit man sich im Leben nicht verläuft und nur noch planlos herum irrt. Die Konzentration auf dein höchstpersönliches Ziel hilft dir dabei, dein Leben nicht zu verdaddeln, sondern deine Gedanken und Handlungen kraftvoll zu bündeln, Kräfte zu motivieren und bei Erreichen des Ziels unfassbar stolz auf dich selbst zu sein.

Der Weg geht sich nicht von alleine

Ich habe ganz viele Ziele und von einem davon erzähle ich dir jetzt mal. Wie du vielleicht weißt, war es schon von früher Kindheit an mein Ziel, Pflegekindern zu helfen. Dafür habe ich mich (etwas später) auf den Weg gemacht, mein Abitur per Fernkurs nachgeholt und anschließend Psychologie studiert. Vom puren Träumen kommt man seinem Ziel nämlich nicht viel näher, man muss schon noch etwas TUN. Das ist auch ein sehr schönes Beispiel dafür, dass man das Ziel kennen muss, aber den Weg einfach loslassen kann. Ich wusste nicht, wie ich meinen Traum – nämlich das Diplom in Händen – realisieren soll. Ich bin Schritt(chen) für Schritt(chen) weitergegangen und der Weg hat sich über dem Gehen erst geöffnet. Wenn du von Saarbrücken nach Frankfurt fährst, dann siehst du Frankfurt auch nicht vor dir – du weißt nur, dass du dort ankommen willst. Aber SEHEN kannst du immer nur die paar Meter der Autobahn bis zum Horizont. Wenn du dort angelangt bist, dann sieht du wieder ein Stückchen weiter – und weiter und weiter. Bis du am Ziel angekommen bist. So ist das mit Lebenszielen auch. Man sieht das Ziel, man kennt die Richtung, aber welchen Weg das Leben dich letztendlich einschlagen lässt, das ist offen – und sehr spannend.

Ziel erreicht

Aber ich hatte auch noch ein anderes Ziel. Denn in meinem Seelenort an der Costa del sol, dem Ort, in den ich seit mittlerweile 37 Jahren fliege, steht ein Hotel, in das ich schon immer mal wollte. Preislich natürlich etwas gehoben und gerade mit mehreren Kindern kein Vergleich zu den Ferienhäusern, die wir dort immer mieteten. ABER…. der Traum war nicht vergessen und zu meinem 50. Geburtstag verzichtete ich auf eine große Party und fuhr mit Mann und Kind in genau dieses Hotel. Es war so wundervoll, ich hätte mir keinen schöneren Geburtstag vorstellen können. Das wundervolle Hotel im andalusischen Stil hat einen atemberaubenden Eingang mit direktem Blick auf den hoteleigenen Strand. Das Zimmer mit eigener Küche und kleinem Balkon, Pool, Animation, ein Garten mit wunderschönen Pflanzen und das Buffet – göttlich. Ziel erreicht.

Am frühen Morgen
Zimmer mit Balkon

Aber wie das so ist mit den richtigen Zielen… sie kommen aus dem tiefsten Inneren. Wenn ein Ziel erreicht ist, eröffnet sich bei mir immer das nächste Ziel. Was habe ich jetzt vor meinem inneren Auge? Ein verlängertes Wochenende für Pflegemama´s in meinem Traum-Hotel. Einfach die Seele baumeln lassen und ein paar Tage verdiente Auszeit genießen. Sich verwöhnen lassen und entspannen. Mamas mit gleichen Interessen treffen. Quatschen, bis die Stimme versagt. Meditatives Wandern am Strand. Yoga mit Blick auf das Meer. Gemeinsame Meditationen zum Start in den Tag. In aller Stille den Sonnenuntergang bewundern. Einzelsitzungen zum Frust ablassen und Reflektieren. Gruppensitzungen im kleinsten Kreis. Liebevolle Unterstützung auf der Suche nach dem eigenen Weg. Herausarbeiten von Zielen und Plänen für die Zeit daheim.

Strand

Ich sehe es vor meinem Inneren Auge und es ist grandios. Ich fühle es und ich bin restlos begeistert. Ich freue mich jetzt schon darauf und es motiviert mich zum Weitermachen. Ich werde es lieben…..

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