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Der tägliche Alltagsstress bei Pflegeeltern

Gabi Schmitt

Erziehung ist nicht einfach

Erziehung ist heutzutage schon gar nicht so ganz einfach, wenn es die eigenen Kinder sind. Schließlich sollen Frauen reinste Alleskönner sein: Kinder, Haushalt, Partnerschaft, Soziale Kontakte und oft auch noch der Beruf. Wenn es dann aber auch noch um Pflegekinder geht, kommen ein paar Aspekte hinzu. zusätzliche Termine mit Jugendamt, Ärzten, Psychologen, Therapeuten und natürlich mit den leiblichen Eltern. Körperliche und psychische Probleme, die die Kinder je nach Altersstufe und bisherigem Umfeld mitbringen. Notwendige Abklärung in Bezug auf schulische und soziale Entwicklung. Und die Tatsache, dass die Pflege-Familie noch einmal neu zusammenwachsen muss – die Beziehungen und die Stellungen jedes einzelnen im System Familie müssen sich neu entwickeln und gefestigt werden.

Tja, und dann gibt es im schlechtesten Falle auch noch supernervige Probleme, die auf einen zukommen können. Eigentlich lauter Kleinigkeiten, die bei einer angespannten Gesamtsituation aber leider oft die letzten Tröpfchen sind, die das berühmte Fass zum Überlaufen bringen – oder die Überforderung komplett machen. Dazu zähle ich dumme Kommentare aus dem Bekanntenkreis, ungerechtes Behandeln der Kinder in der Verwandtschaft, Besserwisserei von meist gar nicht gefragten Leuten, Probleme mit dem Jugendamt wegen Zuständigkeiten, Zahlungen oder Entscheidungen in Hinblick auf Besuchskontakte. Die Nerven liegen blank und die Gefahr eines Burnouts steigt.

Überforderung oder Burnout

Burnout ist nichts, was plötzlich und unbemerkt da ist. Burnout ist ein Prozess, der sogar ganz langsam und schleichend passiert. Es ist die Summe von vielen kleinen Aspekten, die ganz und gar unbemerkt bleiben, weg geschoben werden, keine Aufmerksamkeit bekommen. Und plötzlich klappt gar nichts mehr. Die anfängliche Begeisterung, einem Kind so viel Gutes tun zu können, sein Bestes zu geben und das Ruder rumzureißen – darüber merken die meisten gar nicht, wie viel sie tagtäglich leisten und wie sehr sie ihre eigenen Bedürfnisse hintenanstellen. Es ist ja so viel zu tun. Man kann sich mit einem Kind rund um die Uhr beschäftigen und in dessen Schlafzeiten die Hausarbeit machen. Da hat man keine Zeit für solch „selbstbezogenen“ Ansprüche wie ein freies Wochenende oder auch nur ein entspannter Abend mit dem Mann. Schließlich hat das Kind eine Bindungsstörung und man will als Bezugsperson dann auch 24/7 verfügbar sein. Oder man muss den Geschwisterkindern Extra-Zeit schenken, damit sie sich nicht zurück gesetzt fühlen. Oder man will, dass die Wohnung blitzt und blinkt, damit niemand auf die Idee kommt, dass man mit seinem Wunschtraum Pflegekind überfordert sein könnte.

Trotzdem wird die Begeisterung plötzlich ein klitzekleines bisschen weniger. Man ärgert sich immer mehr darüber, dass niemand die eigene Arbeit anerkennt. Im Gegenteil, man hat immer mehr das Gefühl, dass nichts richtig klappt und man es gar nicht so richtig hinkriegt. Schließlich müsste das Kind doch schon viel weiter sein, oder? Es müsste doch jetzt endlich laufen / alleine schlafen / richtig schreiben / keine Aggressionsanfälle mehr bekommen / mit anderen Kindern umgehen können. Man fühlt sich alleine mit all diesen Problemen, weil man nicht schon wieder von diesem Thema anfangen und alle anderen damit nerven will. Irgendwie erscheint der Alltag immer stressiger, man kann kaum noch richtig durchschlafen, der Rücken tut in der letzten Zeit so oft weh und dann die ständigen Kopfschmerzen …..

Deine Möglichkeit, dir selbst etwas Gutes zu tun

Man muss es aber gar nicht so weit kommen lassen. Es gibt jede Menge Tools und Hilfsmittel, die dir den Kontakt zu dir selbst wieder herstellen. Denn ein großes Problem besteht darin, dass man sich selbst nicht mehr spürt. Man handelt nur noch im Autopilot-Modus und kriegt gar nicht mehr mit, dass man die eigenen Gefühle schon abgeschaltet hat, weil sie einfach unangenehm sind. Sie wollen einen nämlich auf etwas hinweisen – das man leider gar nicht hören will.

Falls du dich entschlossen hast, aus diesem Autopilot-Kreislauf auszusteigen, dann habe ich hier eine tolle Möglichkeit für dich: mein Onlinekurs „Selbstfürsorge für Pflegeeltern“.

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