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Pflegekinder mit dem Herzen verstehen

Gabi Schmitt

Kinder mit dem Herzen verstehen

bedeutet 

Lösungen mit Hilfe deiner Intuition zu finden

Ich schreibe an einem neuen Ebook mit dazu gehörendem Onlinekurs.

Meine Intention dabei: Pflegeeltern dabei zu helfen, ihre Kinder mit neuen, liebevollen und gleichzeitig verstehenden Augen zu sehen. Ich möchte Kindern helfen, indem ich ihre Pflegeeltern dabei unterstütze, ihrem Bauchgefühl zu vertrauen und ihren Kindern genau das zu geben, was sie wirklich brauchen.

Warum? Ich denke, dass Therapien sehr wertvoll sind und unterstützend wirken können, die Hauptfortschritte aber innerhalb der Familie gemacht werden. Manchmal so klein, dass man sie kaum erkennen kann. Manchmal so spät, dass man schon am Verzweifeln ist, weil man denkt, dass man überhaupt nicht voran kommt.

Aber das, was zutiefst verletzten Kindern hilft, die inneren Wunden heilen zu lassen, ist

* Bindung

* Liebe

* Struktur

Wenn ich Pflegeeltern frage, was Pflegekinder brauchen, dann kommen genau diese Punkte wie aus der Pistole geschossen. Aber… wie sieht es denn damit in der Praxis aus, also im Familienalltag? Wie zeige ich meinen Kindern denn „Liebe“? Wie ermögliche ich ihnen „Bindung“? Und welche Struktur ist „stützend“?

Um es noch etwas komplizierter zu machen:

– wenn ich konsequent bleibe, zum Beispiel beim Aufräumen eines Zimmers, wo bleibt dann die Liebe, die ich dem Kind zeigen will?

– was passiert, wenn das Kind die Liebe gar nicht annehmen kann?

– darf mein Kind sich denn überhaupt binden?

– wann wird diese Bindung vom Kind als zuverlässig sicher und belastbar erkannt?

– wie flexibel oder starr soll eine Tagesstruktur sein?

Ungewürdigte, weil unerkannte Erfolge

Richtig große Erfolge werden manchmal gar nicht als solche erkannt. Warum nicht? Weil man Äpfel mit Birnen vergleicht. 

Ein kleines Mädchen wird zu seiner Mama zurück gebracht. Es dreht sich noch einmal um und ruft „Tschüüüüüüss“. Winkt und läuft dann weiter in die Wohnung.

Sichtbarer Erfolg? Sie macht doch das, was alle anderen Kinder auch machen. Was ist denn da besonders dran?

Erstens: sich am Ausgangszustand orientieren

Dieses Mädchen hat nämlich vor ein paar Wochen noch ganz, ganz anders reagiert. Wenn sie heimgebracht wurde, stand sie ganz starr da. Den Blick gesenkt. Keine Mimik. Alles eingefroren. Keine sichtbare Reaktion. Keine Verabschiedung und keine Begrüßung möglich. Sie ging dann einfach mit der Mutter mit. Einfach so. Sie ließ sich quasi die Haustür rein schieben und trottete dann vorwärts. Emotionslos.

Wenn man nun beide Szenarien miteinander vergleicht, kann man den Unterschied spüren.

Das heißt, es ist zuerst einmal wichtig, die Ausgangssituation wahrzunehmen, zu benennen und auch, sie als solche zu akzeptieren.

Zweitens: den Fortschritt würdigen

Was hat das Mädchen denn alles gelernt?

Sie hat Sicherheit gewonnen. Die Sicherheit, sich selbst und ihre Emotionen zeigen zu dürfen, ohne dass etwas Schlimmes passiert. Sie kann die eine Situation verabschieden und zu der neuen Situation übergehen. Bindung heißt auch zu vertrauen, dass Situationen und Personen stabil sind. Dass sie nicht verschwunden sind, wenn man sich entfernt.

Eigene Gefühle zu erkennen und auch zu benennen ist eine wirklich große Aufgabe für Kinder, die von eigenen Emotionen überflutet werden und sie deshalb versuchen zu kontrollieren. Sie auch noch zeigen zu dürfen ist ein unendlich großer Schritt, der viel Vertrauen braucht. Deshalb ist dieser vermeintlich kleine Schritt in Wahrheit schon fast ein neuer Lebensabschnitt.

Drittens: weitermachen und Geduld haben 

Wenn man sieht, dass der Weg in eine gute Richtung führt, dann kann man ihn weiter gehen.

Verstärken. Vertiefen. Schritt für Schritt.

Denn der Weg ist bei jedem Kind anders.

Was gibt es Schöneres, als einem kleinen Kind Sicherheit und Vertrauen zu vermitteln?

Denn natürlich zeigt sich dieser Fortschritt nicht nur in dieser einen beschriebenen Szene. Man darf also gerne achtsam nach weiteren Begebenheiten Ausschau halten und (hoffentlich) feststellen, dass er sich stabilisiert und über verschiedene Situationen hinweg, mit unterschiedlichen Personen zeigt.

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